Jungfernfahrt

Ihr seid keine Stubenhocker und viel und gerne mit dem Auto unterwegs?

Ihr möchtet folgende Anzeichen bei euren neuen Familienmitglied unbedingt verhindern?

  • Fluchtgefahr
  • Hecheln als wären es 40 Grad
  • Zitteraal
  • Bellen wie am Spieß
  • Jauli Mauli
  • Angstschiss oder Bettnässer

Die Fahrt von eurem Züchter/ Tierheim oder wo auch immer ihr euren Hund abgeholt hat,

klammere ich bewusst mal aus.

 

Frei nach dem Motto "Ein Indianer kennt keinen Schmerz" erkundet ihr bereits an Tag 2 das Auto oder eben euren Van zusammen mit eurem kleinen Schützling!

Ohne laufenden Motor, ohne ihn direkt in eine Box oder den Kofferraum zu schieben.

Am Besten ist es, ihr spielt dort mit ihm, gebt ihm Leckerli oder beruhigt den Kleinen bis er sich etwas vertraut gemacht hat mit dem komischen Gerät.

Wir haben all dies nicht machen müssen, da unsere Hunde sehr offen waren, was das Autofahren anging.

An dieser Stelle sei gesagt, dass unsere Züchterin bereits seit Anfang an gute Vorarbeit geleistet hat.

 

Nachdem Ihr nun die erste Angst genommen habt - rein in die Box und ab geht's!

Ach, er wird jaulen wie ein Großer, quieken und bockig sein, weil ihr nicht neben ihm sitzt.

Bleibt hart!

Er wird nicht ersticken, nicht verhungern, verdursten oder aus Einsamkeit eingehen!

Redet ihm nicht andauernd gut zu und auch ein mildes " Gut jetzt!" eurerseits ist völlig in Ordnung.

Sofern er ruhig ist, belohnen! Ob mit der Stimme oder wieder mit einem Keks!

In diesem Gewinsel war auch Max einsame Spitze und unsere Vorgehensweise hat ihn schnell beruhigt und ihm Sicherheit gegeben.

Eine Woche  - und die Sache war geritzt.

 

Klima

Welch ein Tipp, denkt ihr und trotzdem hat es oberste Priorität:

 

  • checkt wie warm/kalt es wird
  • wenn's bullenheiß ist, steigt erst ein, wenn die Klimaanlage etwas lief und ihr selbst nicht mehr am Sitz kleben bleibt
  • bei Frostbeulen sollte es je nach Fell und Empfindlichkeit des Hundes etwas aufgeheizt sein

Lange Reise

Bei einer Fahrt über 4-5 Stunden solltet ihr außer dem Hundeköfferchen folgendes griffbereit haben:

 

□ Wasser

□ mobile Näpfe (oder Normale)

   hier sind ganz coole

□ etwas Futter

□ Lappen

□ Hundehandtuch (wieder mal)

□ Hundekotbeutel

□ Impfausweis (solltet ihr Grenzen überqueren)

Rasten

Rastplätze sind meiner Meinung nach beinahe ein eigenes Kapitel wert. Unser Rat:

 

  • alle 2 Stunden brauche selbst ich eine Pinkelpause
  • Je weiter weg von der Autobahn, desto schöner für den Hund (leider)
  • Haltet bei großen Raststätten an, die sind zwar mehr besucht, aber die Grünflächen sind sauberer als die der Kleinen mit den ekeligen Häuschen